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Starke Demokratie veröffentlicht ersten Jahresbericht

Wenn wir auf das vergangene Jahr zurückblicken, können wir mit Stolz sagen: Es hat sich viel getan!

Deshalb haben wir in diesem Jahr zum ersten Mal ein Jahresbericht veröffentlicht, indem wir alle unsere Aktivitäten und die Entwicklungen des Vereins darstellen.

Hier einige Highlights auf einen Blick:

  • Im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der ehrenamtlich Engagierten im Verein verdoppelt!
    Waren es 2022 noch 20 Personen, so haben sich im vergangenen Jahr 45 Personen für eine Starke Demokratie eingesetzt.
  • Zum ersten Mal in unserer Vereinsgeschichte konnten wir uns eine finanzielle Förderung sichern.
    So fördert die NORDMETALL-Stiftung unseren Verein in diesem Jahr mit einer Projektförderung zur gezielten Unterstützung der Kommunalpolitik in Mecklenburg-Vorpommern.
  • Mit unseren Workshops, Vorträgen und weiteren Kanälen wir unseren Podcast, haben wir mehr als 700 Personen erreicht!
    Neben unserer Zielgruppe, den kommunalpolitisch Aktiven, sind wir außerdem mit Mitarbeitenden aus der kommunalen Verwaltung, Personen aus der Zivilgesellschaft, der Fachöffentlichkeit und Schüler*innen ins Gespräch gekommen.

Beleidigung, Hass und Co.: Rechtliche Werkzeuge für kommunalpolitisch Aktive

Die nächsten Termine für unsere Online-Sprechstunden mit den Sicherheitsbehörden:

Berlin: 07. Mai 18 – 19:30 Uhr

Niedersachsen: 13. Mai 18 – 19:30 Uhr

Hamburg: 13. Mai 18 – 19:30 Uhr


Was mache ich mit einem beleidigenden Kommentar unter meinem Social-Media-Post? Wie kann ich auf Angriffe auf mein Parteibüro reagieren? Viele kommunalpolitisch Aktive in Deutschland wie auch Niedersachsen haben solche oder ähnliche Erfahrungen gemacht.

Damit Sie in solchen Situationen angemessen handeln können, möchten wir Ihnen die Möglichkeit bieten, Ihre Fragen und Erfahrungen mit Expert*innen der Strafverfolgungsbehörden in Niedersachsen zu diskutieren. Gemeinsam mit unseren Referent*innen wollen wir u. a. auf folgende Fragen eingehen:

  • Ist das Erlebte strafrechtlich relevant?
  • An wen müssen Sie sich wenden, um Unterstützung zu erhalten?
  • Wie erhalten Sie Auskunft über den Ermittlungsstand?
  • Wann und wie können Sie als Nebenkläger*in auftreten?
  • Welche Wünsche haben Sie an die Strafverfolgungsbehörden? Wir möchten Sie ermutigen, aktiv an dieser Veranstaltung teilzunehmen und Ihre Fragen und Anliegen einzubringen. Dabei ist es unerheblich, ob Sie bereits betroffen waren oder nicht. Ihre Erfahrungen und Fragen sind wichtig, um gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten und den Schutz von allen politisch engagierten Personen zu verbessern


Anmelden können Sie sich per Mail an: veranstaltung@starkedemokratie.de

Bitte geben Sie in der Mail an, für welche Sprechstunde in welchem Bundesland Sie sich anmelden möchten.

Personen, die extrem rechten und/oder rassistischen Parteien, Organisationen oder Szenen angehören bzw. bereits in der Vergangenheit durch rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Zu den extrem Rechten und/oder rassistischen Parteien und Organisationen rechnen solche, die Gegenstand einer Berichterstattung in einem Verfassungsschutzbericht im Kapitel Rechtsextremismus sind, oder die beim Verfassungsschutz als entsprechendes „Beobachtungsobjekt“ eingestuft werden. Auch während unserer Veranstaltungen behalten wir uns vor, Teilnehmende entsprechend dieser Kriterien auszuschließen. Dazu gehören auch störende Handlungen im Allgemeinen.

Förderung durch die NORDMETALL-Stiftung

Bildquelle: NORDMETALL-Stiftung

Die NORDMETALL-Stiftung unterstützt Starke Demokratie e.V. mit einer Förderung zur gezielten Unterstützung der Kommunalpolitik in Mecklenburg-Vorpommern


Wir freuen uns sehr bekannt zu geben, dass die NORDMETALL-Stiftung unseren Verein mit einer Struktur- und Projektförderung unterstützt, um die wirkungsvolle Bekämpfung der Folgen von Hassbotschaften, Anfeindungen und Gewalt gegen Kommunalpolitiker*innen in den norddeutschen Bundesländern voranzutreiben.

Mit der Zuwendung werden wir die landesspezifischen Informations- und Unterstützungsangebote für Menschen, die sich in der Kommunalpolitik engagieren (wollen), zur Vorbereitung auf den Umgang mit Hassbotschaften und Gewalt bei der Amts- und Mandatsausübung weiter auf- und ausbauen.

Die Aktivitäten zielen insbesondere darauf ab, negative Folgen wie Mandatsverzicht, Einschränkung des politischen Diskurses oder Nachwuchsmangel abzumildern. 
Im Rahmen der Förderung werden wir auch den Ausbau unserer Vereinsarbeit in Mecklenburg-Vorpommern vorantreiben, um die Kommunalpolitik vor Ort bedarfsgerecht zu unterstützen. Dies umfasst unter anderem die Etablierung einer lokalen Ansprechperson für die Repräsentanz im Bundesland sowie die Ansprache der Zivilgesellschaft zur aktiven Mitarbeit im Verein.

Aktuell sind wir auf der Suche nach haupt- und ehrenamtlicher Unterstützung für unsere Vereinstätigkeit in Mecklenburg-Vorpommern. Alle Informationen dazu finden Sie hier.

Interview mit DEMO

Im Interview mit dem sozialdemokratischen Magazin für Kommunalpolitik spricht Vorstandsmitglied Nicole Tomczak über das Angebot von Starke Demokratie e. V. und unsere Entstehungsgeschichte. Nicole hebt insbesondere die Bedeutung eines starken persönlichen Netzwerks hervor, welches in Bedrohungssituationen einen wichtigen Unterstützungsfaktor darstellt.
Das Interview kann man hier lesen.

Handreichung: Bedrohungen im Amt

Unserer Expertise in der Prävention von Hass und Gewalt konnten wir in die von WABE e.V. herausgegebene Handreichung „Bedrohungen im Amt – Ein Ratgeber für kommunale Amts- und Mandatsträger:innen” einfließen lassen.

Die im Rahmen des Projekts „Plan KiK – Kooperativ in der Kommune” erstellte Handreichung klärt grundsätzlich über Bedrohungen im Amt und Mandat sowie deren Folgen auf, nennt Strategien zur Prävention und gibt Handlungsempfehlungen bei bedrohlichen Situationen. Zudem wird auf weiterführende Literatur und Anlaufstellen verwiesen.

Die Handreichung richtet sich zwar spezifisch an Amtstragende im Weser-Aller-Gebiet in Niedersachsen, bietet aber einen allgemeingültigen Überblick über Präventionsempfehlungen und Hilfsangebote.

Die Handreichung kann hier heruntergeladen, oder über die Website von WABE e.V. abgerufen werden.

Interview in der Badischen Zeitung


Die Leiterin unserer Geschäftsstelle Andrea Säckl spricht mit der Badischen Zeitung über Anfeindungen, denen Personen ausgesetzt sind, die sich für politische Ämter entscheiden. Frauen seien dabei nicht häufiger Hass und Gewalt im Amt oder Mandat ausgesetzt, jedoch unterscheide sich die Qualität der Anfeindungen: Politikerinnen erfahren oft sexualisierte Gewalt. Kommunalpolitisch Aktive können sich schützen, indem sie beispielsweise Gefahrenszenarien identifizieren, persönliche Daten im Netz schützen und gegebenenfalls Anlaufstellen wie die „Initiative Toleranz im Netz“ oder zentrale Ansprechstellen der Landeskriminalämter aufsuchen. Link zum Interview

Workshop – Gemeinsam stark gegen Hass und Gewalt in der Kommune – 28.10 in Chemnitz

ob digital oder analog, im kommunalen Umfeld Tätige sehen sich zunehmend Angriffen ausgesetzt, die von verbalen Attacken bis hin zu schweren körperlichen Angriffen reichen.

Neben den individuellen Folgen nimmt daran auch unsere Demokratie schaden. Wir bieten dagegen Unterstützung an und laden gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem Bildungswerk für Kommunalpolitik in Sachsen und der Resilienz-Trainerin Frauke Puttfarken zu unserer Workshop-Reihe ein. Für den Workshop in Chemnitz am 28.10 gibt es noch freie Plätze.

Wir möchten alle kommunalpolitisch Engagierten unterstützen und Resilienz besonders bei Amts- und Mandatsträgern erzeugen. Dazu arbeiten wir an folgenden Schwerpunkten:

  1. Was wissen wir über Hass und Gewalt gegen kommunal Engagierte?
  2. Womit und wie erzeugen wir seelische Widerstandskraft
    (Resilienz) gegen Angriffe?
  3. Wie können wir vor Ort gemeinsam gegen Hass und Gewalt vorgehen?

Samstag, 28.10.2023 10:00 – 17:00 Uhr
Hotel „An der Oper“
Straße der Nationen 56
09111 Chemnitz

Anmelden können Sie sich hier.

Wir freuen uns auf Sie!

Podcast mit dem Netzwerk Junge Bürgermeister*innen

In einer neuen Folge des Podcasts „WirKommunalen – nachgefragt“ spricht Henning Witzel, Verbandsgeschäftsführer des „Netzwerks Junge Bürgermeister*innen“, mit Andrea von
Starke Demokratie e. V. unter anderem über Resilienz für Kommunalpolitiker*innen.
Hört gerne rein!

Spotify: https://t1p.de/qthj9
Apple Podcasts: https://t1p.de/9x26b

Und überall dort, wo es Podcasts gibt!

Workshop mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt

Auch in diesem Jahr bieten wir weiterhin unsere Online-Workshops zum Thema „Gut vorbereitet auf Hass und Bedrohung“ für Kommunalpolitiker*innen und Interessierte an!

Am Dienstag, den 17.01.2023 von 18:00-20:30 Uhr veranstalten wir gemeinsam mit dem Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Sachsen-Anhalt ein Online-Training, in dem wir Kommunalpolitiker*innen nicht nur aufklären, sondern ihnen insbesondere auch präventive Maßnahmen sowie Anlaufstellen bei Hass und Gewalt darlegen.

Die Anmeldung erfolgt hier.

Fachtagung der Bundeszentrale für politische Bildung – Starke Demokratie war da

Kommunalpolitik unter Druck – Auf Initiative der Bundeszentrale für politische Bildung wurden am 16. und 17.11. in Berlin Erfahrungen zu Hass und Bedrohungen in der Kommunalpolitik ausgetauscht und Gegenstrategien erarbeitet. Starke Demokratie hat mit einem Diskussionsforum zur Resilienzentwicklung einen Beitrag leisten können. Wer sich für dieses Thema interessiert, kann am 07.12. an unserem Pro-Bono Workshop dazu teilnehmen. Mehr Informationen dazu gibt es im letzten News-Beitrag oder per Mail an kontakt@starkedemokratie.de

Resilienz-Workshop für Kommunalpolitiker*innen am 07.12.

Die Stärkung der individuellen Resilienz gegenüber herausfordernden und stressigen Situationen, zum Beispiel Hassbotschaften, Drohungen und Angriffen, sind für Kommunalpolitiker*innen in der aktuellen Situation unverzichtbar. Hierfür konnten wir eine neue Kooperationspartnerin gewinnen: Die Beraterin und Resilienz-Trainerin Frauke Puttfarken bietet vor dem Hintergrund eigener Politikerfahrung einen Workshop für Kommunalpolitiker*innen an.
Der kostenfreie Workshop findet am 07. Dezember 2022 von 17.30 – 19.30 Uhr Online statt und bietet einen Einstieg in das Thema Resilienz, erläutert die Relevanz dessen für Kommunalpolitiker*innen und zeigt erste Methoden zur Resilienzentwicklung auf.
Wer anschließend gezielt die eigene Widerstandskraft entsprechend der 7 Säulen der Resilienz stärken will, kann an dem Online Resilienz-Training von Frauke Puttfarken vergünstigt teilnehmen. Der nächste Kurs mit 10 Terminen à 120 Minuten startet am Donnerstag, den 12. Januar 2023 und findet in den folgenden 10 Wochen immer am Donnerstag von 17:00 – 19:00 Uhr statt.
Über die Hintergründe dieser Angebote spricht Frauke Puttfarken mit Niels Fischer in unserer neuen Podcast-Folge “Pro-Bono-Workshop zur Resilienzentwicklung – unverzichtbar für die Kommunalpolitik”.

Für Anmeldungen oder Rückfragen kontaktieren Sie unsere Geschäftsstelle unter 0151-70169966 oder per E-Mail an kontakt@starkedemokratie.de.